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Es werden Posts vom Juli, 2017 angezeigt.

Emily Brontë - Wuthering Heights

Leidenschaft ist gefährlich. Entweder entpuppt sich die Liebe des Lebens bei geglückter Beziehung eher als Klotz am Bein, sodass man nur noch weg möchte, oder es kommt erst gar nicht zur Vereinigung zweier Liebender.

Ein typisches Thema der Literatur sämtlicher Epochen, von Ovids Metamorphosen bis zu dem Klassiker Romeo and Juliet, die alle mit dem ganz dramatischen Tod der unglücklich Verliebten enden. Ein weiterer Klassiker, der diese Struktur jedoch... etwas abändert, ist der bemerkenswerte viktorianische Roman Wuthering Heights der britischen Autorin Emily Brontë, erstmals 1847 unter heftiger Kritik erschienen...

Bereits die Handlungsstruktur ist für den Roman dieser Zeit, der immer noch in weiten Teilen den Idealen Jane Austens zu folgen scheint, ungewohnt: die Rahmenhandlung bildet ein junger Intellektueller namens Lockwood, der 1801 aus London flieht, um in der Einsamkeit Yorkshires seiner Misanthropie und seinen Studien nachzugehen. Der Text beginnt mit seinem Bericht von eine…